Jahresarchiv: 2010

Die fragile Demokratie in Europa

Zum Jahreswechsel 2010/2011 einige Gedanken aus direktdemokratischer Sicht. Bild: «Die Belagerung der Nationalversammlung zu Berlin durch das Volk am 31. October», Stahlstich, Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (DIPF), Public Domain Wie war 2010? 2010 wurde viel diskutiert über Direkte Demokratie. In der Schweiz war im Nachgang der erfolgreich von der Mehrheit angenommenen Minarettinitiative und Ausschaffungsinitiative viel […]

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Wutbürger nicht von Nöten

In direktdemokratischen Verhältnissen braucht der Wutbürger nicht wütend zu sein. Denn er hat die Möglichkeit, selbst den Staat zu verändern. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat das Wort «Wutbürger» zum Wort des Jahres 2010 gekürt. Das trifft die Situation in Deutschland leider nur zu gut. Die Menschen im Land, die dem Staat und seinen Errungenschaften […]

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«Stoned by a mob»

Als der ehemalige griechische Verkehrsminister Kostis Hatzidakis gestern in Athen das Parlament verliess, sah er sich hunderten jungen Demonstranten gegenüber, die «Diebe» und «Schämt euch» riefen. Einige von ihnen jagten ihn durch die Strasse und schlugen ihn blutig. Die Berichterstatterin vom «Telegraph» sieht Hatzidakis «stoned by a mob»: «Former Greek minister attacked by mob as […]

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Die Elite unter sich

Link-Tipps gerne an dd@direktedemokratie.com. Müsste nicht auch der renommierte Recherche-Journalist Bob Woodward verhaftet werden, wenn die ganze Welt meint, es sei richtig, den Wikileaks-Gründer Julian Assange wegen Geheimnisverrat zu jagen, fragt Stephen M. Walt in seinem Blog auf foreignpolicy.com. Dazu schreibt einen lesenswerten Absatz über die Elite, den ich mal versucht habe, zu übersetzen (Fehler […]

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Mehrheit der Deutschen gemäss Umfrage für automatische Abschiebungen nach Straftaten

Link-Tipps gerne an dd@direktedemokratie.com. Die Volksabstimmung zur Ausschaffungsinitiative hat in Deutschland nicht so viel Aufmerksamkeit ausgelöst wie jene zum Minarettverbot ein Jahr zuvor. Von den deutschen Medien wurde die Nachricht über den Entscheid nüchtern überbracht. Und zumeist mit einem bedauernden Kommentar versehen, der sich fragte, ob es den Schweizern eigentlich noch gut geht. Aber in […]

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