Piratenpartei NRW führt «Liquid Feedback» ein

Die Piratenpartei Nordrhein-Westfalen führt nach einem offenbar erfolgreichen Pilotversuch der Berliner Piraten «LiquidFeedback» ein. Eine Software der Public Software Group e. V. in Berlin, der «Liquid Democracy», also flüssige Demokratie, zu Grunde liegt.

Dem Thema «Liquid Democracy» ist im Wiki der Piratenpartei ein langer Artikel gewidmet – es handle sich dabei um «eine Mischform zwischen indirekter und direkter Demokratie».

«Die Einführung von LiquidFeedback findet in diesen Tagen statt. Jedes Mitglied der Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen bekommt dazu heute einen Code zur Registrierung zugesandt und kann damit auf LiquidFeedback zugreifen. Für die Bedienung ist nur ein Webbrowser nötig. In den nächsten Wochen soll es außerdem Einführungseminare für die Mitglieder vor Ort geben.

Mit der Software können die Parteimitglieder Vorschläge erarbeiten, diskutieren und zur Abstimmung stellen. Wer einen Vorschlag einbringt, kann die Zustimmung anderer zu dieser Idee erfragen und erfährt, durch welche Änderungen er weitere Unterstützung gewinnen oder verlieren kann. Die Stimmberechtigten beeinflussen die Vorschläge durch ihr Feedback, regen Änderungen an oder machen Konkurrenzvorschläge, die wiederum dem Feedbacksystem unterliegen. Das Ergebnis entsteht durch einen offenen Wettstreit der besten Ideen.»

«Jeder kann mitmachen – Piratensoftware revolutioniert parteiinternen Diskurs»
(nrw.klarmachen-zum-aendern.de)

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